Eine Trophäe, die vergeben wird für herausragende Leistungen
im Dienste der Skilifte.
Die Jury ist grausamer als der Eiswind und unerbittlicher
als das Saisonende.
Trotzdem: Schickt Fotos von Euch, mit oder ohne T-Shirt,
oder andere Beweise Eurer Verdienste auf mythos@skiliftbuegelgeber.ch.
Ruhm, Ehre und Glück sind Euch gewiss.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Andrea Martin Christen von DRS3!
Wir sind nicht zu stolz zuzugeben, dass wir Tränen in den Augen hatten, als wir die Geschichte "Das erste Mal" knisternd aus dem Transistorradio hörten. Ein Mann fasst die volle Dramatik, die epochale Erfahrung des Anbügelns kongenial in Wort und Ton. Der DRS3-Redaktor hat damit einen Instant-Klassiker des Coming-of-Age geschaffen, in der Literatur- und Filmgeschichte eine Lücke geschlossen und bei uns neben Tränen der Ergriffenheit auch ein dreckiges Grinsen hervorgerufen. Das soll ihm mal einer nachmachen! Der Skilift markiert den Übergang vom Kind zum Manne, nur wer sich furchtlos dem Drachen aus Drahtseil und Eisenrad stellt, vollzieht den wahren Initiationsritus. Wer das einmal begriffen hat, der weiss wieso sich Skiliftbüggelgeber von Zeit zu Zeit bei der Hilfestellung nobel zurückhalten, um einer grossen Prüfung nicht im Wege zu stehen. Doch genug der Hymne, hören wir uns noch einmal Andrea Christens schönes Stück Radiokunst an:
Das erste Mal
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
SAC-Skilift Pizol!
Diese Haltung! Dieser Schalk! Und man beachte den ironischen Querverweis zur Südsee-Idylle in Form der kleinen Plastikpalme. Oder ist es ein Wischmob? Wir freuen uns auf diesen fotografischen Beweis, dass endlose Coolness auch mit Humor getragen werden kann. Einer solchen SAC-Sektion muss man einfach den Goldenen Skiliftbügel verleihen. Und jeder der im Sinne der Skiliftbügelgeber etwas auf sich hält, sollte diese Jungs nicht nur vor Ort, sondern auch ihre Website mit einem Besuch die Ehre erweisen. Möge die Saison ewig gehen auf www.sacliftpizol.jimdo.com!
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Philip Renfer!
Ein fotografisches Zeugnis der schönen Art ereilt uns vom Jurasüdfuss, genauer vom Grenchenberg, wo man ohne weite Anreise den Freuden des Hausbergs frönt. Und hier zeigt sich noch, wie man die Prioritäten richtig setzt: Skiliftbügel hat Vortritt! Eine Wohltat für die Zunft der Skiliftbügler, eine Augenweide, ein leuchtendes Vorbild für so manche Skiregion. Wir hoffen, dass dieser Goldene Skiliftbügel viele Nachahmer findet.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Martin Pfalzgraf!
Wie ein Rächer der Liftspur schiesst der Skiliftbügelgeber aus seinem Häuschen, es blitzt die scharfe Klinge des gezückten Messers, und dann... Lesen Sie Martin Pfalzgrafs grosse Skilift-Literatur, der wir nicht die goldene Feder, sondern den goldenen Skiliftbügel verleihen. Ausserdem plädieren wir dafür, dass es neben dem Heimat-Roman, dem Arzt-Roman und den Western-Klassikern nun endlich eine Serie des Skiliftbügelgeber-Romans geben sollte. Bastei-Lübbe, RoRoRo, Diogenes: Martin Pfalzgraf wäre der erste Autor! Sein Debüt geniessen Sie hier:
"slalomfahren verboten" der unmissverständlich, wohlbekannte hinweis auf der gelben tafel zu beginn des lifttrasses (angebracht am ersten masten, gleich nach der berüchtigten beschleunigungsphase...) slalomfahren, d i e herausforderung für uns jungs damals. kühn möglichst weit in den tiefschnee hinaus eine spur ziehen und möglichst spät vor dem nächsten masten wieder ins trasse einschwenken. die hinter uns fahrenden mädchen tadelten bewundernd das verbotene tun lautstark, was uns enorm anspornte. ganz kurz vor dem erreichen der abbügelplattform stoppt der lift. die türe des skiliftmannhäuschens öffnet sich. mit festem schritt, mimiklosem gesicht kommt der clint eastwood der alpen erbarmungslos auf uns zu. mit gezückten , in der sonne blitzendem taschenmesser, gross und bedrohlich wie ein piratensäbel hat es sich in meiner erinnerung eingeprägt. die handschuhlose hand greift nach der am jackenreissverschluss baumelnden karton-tageskarte und schneidet sie mit der scharfen klinge entzwei. "das nächste mal ist die karte ganz weg". mehr nicht. dreht sich um, schreitet zurück ins häuschen und startet den lift. auf's blut blamiert bügeln wir ab und fahren den rest des skitages unter dem gekicher der mädchen mit unseren verstümmelten, halben tageskarten gebrandmarkt artig und diszipliniert in der vorgegebenen spur des skilifttrasse's. das war vor bald 40 jahren auf dem hochstuckli, wo noch heute bügellifte die wintersportler berwärts ziehn..."
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Roland Wasmayr!
Ungebändigte Innovationslust und Ingenieurskunst haben in Oberösterreich dafür gesorgt, dass die 80er ein unvergessliches Jahrzehnt geworden sind. Mit dem Liftomat 2000 wurde eine Skilift-Gadget entwickelt, das selbst James Bond würdig gewesen wäre. Wofür dieses Gerät genau diente, weiss niemand mehr so richtig, aber fossile Überreste davon finden sich noch, zum Beispiel in Hintersee. Für den überaus wichtigen Hinweis auf diesen zurecht abgestorbenen Zweig der Skilift-Evolution danken wir Roland Wasmayr und überreichen freudig den Skiliftbügel in Gold.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Lisa Kräher, Gabi Schönenberger und Wilfried Pfannekuch!
In der mittleren Oberpfalz, nahe der tschechischen Grenze, in hügeligem Forst wird mit Hingabe gebügelt und Pionierarbeit allererster Güte geleistet. Ein schöner Beweis dafür, dass es keine hohen Berge braucht, um dem Himmel ein Stück näher zu kommen. Hüter dieser ewigen Wahrheit ist Wilfried Pfannekuch, Träger eines wunderschönen Namens und Halter eines ebensolchen Bügels. Wen’s je in die Oberpfalz verschlägt (die mittlere, nicht die obere oder gar die untere), der weiss jetzt, an wen er sich wenden muss. Dieses Wissen verdanken wir der Autorin Lisa Kräher und der Fotografin Gabi Schönenberger, die für das Skilift-Fachblatt Mittelbayrische Zeitung keine Reise scheuen, um der Welt vom Guten zu berichten. Ihnen sei hiermit der Goldene Skilifbügel mitverliehen.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Maro Kornetzky!
Im bayrischen Sudelfeld genügt es den Skiliftbügelgebern nicht, stilvoll und fachgerecht die Schneesportler anzubügeln. Nein, sie gehen noch weiter und machen der Zunft alle Ehre durch ihre grossen Verdienste um die Tierwelt. Vom Aussterben bedrohte Scheetiger finden bei Ihnen ein Auskommen und dadurch gesellschaftliche Akzeptanz. Wir honorieren diese Art von Tierschutz und verleihen den Goldenen Skiliftbügel!
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Natascha vom Junior am Jaki z’Davos!
Die Perle der Skilifte in Davos - Natascha! - hat vor längerer Zeit die Schweizer Skiliftbügelgeber mit einem Auftritt im 10 vor 10 zur Ehre verholfen. Souverän hat sie die Massen vor den Fernsehgeräten etwas an der endlosen Coolness der Skiliftbügelgeber teilhaben lassen. Dafür verleihen wir lässig den Goldenen Skiliftbügel und verneigen uns gen Davos.
Das Fernsehereignis ist hier nachzusehen:
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Christoph Rottmeier!
Endlich mal eine Laudatio, für die es nicht viele Worte braucht. Schaut Euch einfach dieses Bild aus Reykjavik an. Und dann schaut es noch einmal an. Und wieder, und wieder. Zum Versinken. Diesen Moment der endlosen Schönheit und Tiefe hat uns Christoph Rottmeier überbracht, dem wir hiermit den Goldenen Skiliftbügel überbringen. Danke.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Manuel Aeschbacher!!!
Tradition bedeutet nicht die Anbetung von Asche, sondern das Weiterreichen des Feuers.
In diesem Sinne verleihen wir heute einen ganz besonderen Skiliftbügel in Gold. Denn Manuel Aeschbacher hat sich der hingebungsvollen Aufgabe der Nachwuchsförderung gewidmet. Wenn schon die Schlepplifte langsam aussterben, so heisst das noch lange nicht, dass auch die Skiliftbügelgeber verschwinden sollen! Unermüdlich wirbt er Nachwuchs an, entdeckt und fördert Talente und schafft es trotz dieser anspruchsvollen Aufgabe, die alten Bräuche im Tempel der Lässigkeit zu pflegen und hochzuhalten. Er hat sich um den Goldenen Skiliftbügel beworben, im Wissen, dass dieser Preis Auszeichnung aber auch Verpflichtung ist. Niemand setzt dies so ehrenvoll um, wie er. Wir verneigen uns und schreiten zur Verleihung. Möge sein Beispiel weithin leuchten.
Der Platinene...äh ..Goldene Skiliftbügel geht an:
Die Jäger des letzten Skilift-Phantoms!!!
Riffugio 3A - auf knapp 3000 Meter über Meer sollte er sich befinden, ein verloren geglaubter, sagenumwobener Sommerskilift. Hie und da tauchten unscharfe Fotografien auf, aber kein Topos existierte, nichts als Gerüchte. Es war im Juni 2007, als sich sechs wackere Skiliftforscher mit ihrem treuen Scotish Border Collie aufmachten, das Geheimnis für immer zu lüften. 1000 Meter Aufstieg ins Ungewisse, 20 Kilo Expeditionsausrüstung auf dem Rücken, Nebelbänke, aber auch das Rattern von rätselhaften Pistenraupen, die sirenengleich aus den Bergen hallten, schmücken das Logbuch einer Forschungsreise, die uns bis heute die Münder offen stehen lässt. Denn, Welt, lass Dir gesagt sein: Die unerschrockenen Mannen mit ihrem treuen Gefährten hatten Erfolg! An einem Ort mit den Koordinaten 668884/141755 stiessen unserer Abenteurer auf Skelette eines in alten Karten verzeichneten Skilifts und - oh Sensation! - auf die modernisierte Version desselben. Damit ist ein sogenannter missing link gefunden worden zu einer Zeit, als unsere Gletscher noch Orte grosser Sommervergnügen waren. In den 60/70er Jahren erfreute sich das Sommerskibügeln und - fahren allerhöchster Popularität. Es war die Zeit der Gletscherpioniere und das Angebot an temporären, aber auch fixen Sommerliften auf Gletschern und Altschneefeldern war eine Freude. Denn unsere heutigen Überreste sind nur noch Überreste. So lasst sie uns lobpreisen und mit goldenen Skiliftbügeln überhäufen, unsere Skilift-Archäologen! Ihr Forschungsbericht und nie gesehene Bilder finden sich in ganzer Pracht auf
Ein Website, die alleine schon den Goldenen Skiliftbügel auf Lebenszeit wert ist. Man beachte im speziellen die Liste mit den Sommerskiliften, eine Fundgrube für jeden Bügler mit Zwischensaison-Blues.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Dominique und Urs!!!
Es war am Clavadeller Bubble, als der stolze Skiliftbügelgeber Urs in seiner zweiten Saison am Rekordtag seinen 14’000sten Gast in Empfang nehmen durfte. Dies tat er so überzeugend, dass er mit diesem Gast - sie heisst Dominique - auch gleich noch eine Reise nach Australien antrat. Doch Privates vermischt sich auch in Down Under vortrefflich mit dem Beruflichen. Erreichen uns doch Bilder von australischen Skiliften allererster Güte. Das gibt den Preis der Herzen und den Goldenen Skiliftbügel.
Noch mehr Bilder gibt es hier: www.facebook.com
(Ein schönes Highlight das Bild "Aussicht vom Saesseli in Lanceston")
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Felix Minder!!!
Folgender, herzzerreissender Abschiedshymne haben wir nichts mehr hinzuzufügen und überreichen den Skiliftbügel in Gold.
Kuonisbergli..oh was für ein bügellift
ja, auch er musste weichen der bügellift am kuonisbergli!!!
meine ganze jugend habe ich an diesem bügellift verbracht,ich hatte das glück das ich 200m. von der talstation wohnte und jede freie minute mich den berg hochziehen lies. hab ich schon erwähnt die bügel waren noch aus holz nicht diese neumodischen kunststoff bügel. oh ja das kuonisbergli,auch die bergstation war für mich als kind immer ein magnet denn da wär Nöldi da konnte man ins häuschen und bekam noch einen tee, ich war noch zu jung für münzäzwätgschgä,(hab ich nachgeholt) aber ich schweife vom thema ab. kuonisbergli, damals war noch keine rede von wirtschaftskrise, unten an der talstation war ein bügelgeber und an der bergstation eben Nöldi. heutzutage ist es doch so,(bei den übriggebliebenen bügelliften) dass die bergstation leer ist und nur ein sicherheits seil gespannt ist, wenn dies ausgelöst wird und der lift zum stehen kommt, kommt kurze zeit später die stimme aus dem lautsprecher beim letzten masten und bittet einem das seil wieder einzuspannen!(kein Nöldi kein tee nur eine leere bergstation!!!). ja, der bügellift am kuonisbergli war für die FIS nicht zulässig aus was für gründen auch immer, anstatt bügellift ist auch dort ein sessellift enstanden,ein glück das nöldi bestimmt im pensionalter ist!! in gedanken an die gute alte zeit verbleibe ich voller wehmut und grüsse alle urgesteine der bügelgeber dynastie.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Thomas Riedler!!!
Diesmal geht unsere Trophäe verdientestermassen an einen Skiliftbügelgeber dessen Muskelkraft und Enthusiasmus gleichermassen beeindrucken. Stellvertretend für den Tiroler Skiverein Anras ehren und würdigen wir einen Mann, der unentgeltlich und leidenschaftlich jeden Bügel einzeln und von Hand vom Himmel zieht. Keine Selbstbedienung, hier bügeln die Chefs persönlich. Am "Lanalift" ist auch die Bergstation Handarbeit. Aus Kühlschranktüren wurden Panorama-Fenster gefertigt, die einmal mehr den Arbeitsplatz der Liftbügler zum begehrtesten der Welt machen.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Wolfgang, Hans, Philipp und Harri!!!
Lob, Ehre und einen goldenen Skiliftbügel für ein unermüdliches Quartett, das bis an den anderen Arsch der Welt gereist ist, um uns auch noch vom hinterletzten Bügellift ein Foto zukommen zu lassen. Fürwahr eine furchtlose Expedition, die unsere Helden bis nach Petropawlowsk-Kamtschatskij geführt hat. Von dortselbst überbringen sie uns diese Aufnahme eines Skilifts, bei dem man den eigenen Bügel von zu Hause mitbringen darf. Willkommen in der Ruhmeshalle der Skilifte: Wolfgang, Hans, Philipp und Harri!
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Ralph Klohs!!!
Mit Freuden und Schmerzen verleihen wir dem Fotografen Ralph Klohs den Skilifbügel in Gold. Er hat es geschafft, gleichzeitig die ewigliche Schönheit eines Skilifthäuschens einzufangen, aber auch dem ganzen Drama des Verschwindens dieser besseren Welt Ausdruck zu verleihen. Der Skilifbügelgeber selbst musste seinen Platz schon lange einem schnöden Schild überlassen. Und auch der Lift hat bessere Zeiten gesehen, da er an den Piz Mus gelegt wurde, der nahe bei Stuttgart liegt, eine Gegend, die nur mit dem äussersten Optimismus als Bergregion bezeichnet werden kann. Aber ist es nicht dieses ohnmächtige Anrennen gegen eine verzweifelte Lage, das dieses Sujet so herzzerreissend macht? Wir finden: ja.
Der Goldene Skiliftbügel geht an:
Sacha Batthyany und Martin Helg von der NZZ!!!!!
Es war ein powdervoller Sonntag, als uns ein Artikel aus der NZZ ins Auge stach, der eine noch grössere Wohltat war, als das gelegentliche Nickerchen im Skilifthäuschen. Wahrlich, es stimmt, auch bei der NZZ arbeiten coole Säue. Und es stimmt auch, dass die Gilde der Skiliftbügelgeber nicht allein Praline liest und Okay, sondern sich ab und an auch dem hochstehenden Journalismus widmet. Der hier gerühmte Artikel ist ein Glanzlicht und besticht durch Weisheit und einer Verve, die von tiefempfundener Leidenschaft zeugt. Selten liest man einen solchen Stil. Selten hat das Skilifthäuschen vor Gelächter so gewackelt. Fürwahr eine Meisterleistung der beiden Edelfedern, deren Brust schon sehr bald auch vom Pulitzer- und dem Kisch-Preis geschmückt sein wird. Aber das sind Nebensächlichkeiten, haben die beiden doch hiermit Einzug gehalten in die Ruhmeshalle endloser Coolness und dürfen sich fürderhin nennen: Träger des Goldenen Skiliftbügels! Wir gratulieren.
Zum Nachlesen findet sich der ausgezeichnete Artikel hier.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Dominik Brülisauer!
Der Chefredakteur von freestyle.ch, einer Veranstaltung, die wir extrem okay finden, ist als Ex-Skiliftbügelgeber nicht nur ein wahrer Kenner der Skilift-Materie, sondern auch eine verdammte Edelfeder. Er hat einen Artikel verfasst voller Weisheit, Weitsicht und Wrsdhfdfa. Ob soviel Tiefsinn und Sachkenntnis verneigt sich das Gipfelkreuz, die Mädchen aus den Pornoheftchen zwinkern und der Goldene Skiliftbügel wird verliehen. Lest alle seine Zeilen unter http://mag.freestyle.ch/articles/view/729. Hier findet ihr auch weitere preisverdächtige Links und unter Duck ein cineastisches Frühwerk des Preisträgers, das den späteren Genius seines Schaffens ahnen lässt. Grandios!
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Kundalini. Stadt + Berg!!!!!!!!!!!!!
Tausende Shops wollten die Shirts ins Schaufenster hängen, aber nur ein Laden wurde bisher für würdig befunden, den Ruhm und die Coolness der Skiliftbügelgeber in der Welt zu verbreiten: Kundalini!!! Ein Kletterladen allererster Güte. Am Tresen stehen keine Verkäufer, sondern die Kletter-Cracks, die auch das Minimum-Boulder (Hingehen!) mitgegründet haben. Egal welchen Wahnsinn man in den Bergen vorhat, bei den beiden findet man genau, was man braucht - und auch will. Ihre Teile kommen handverlesen und magnesia-getestet aus allen Ecken der Welt. Die Sache der Skiliftbügelgeber würdigen sie mit einer Spezial-Edition der T-Shirts. Und dafür würdigen wir sie mit dem ehrenvollen Skiliftbügel in Gold!
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Gabriel-Paul Walter!
Skilift-Enthusiasmus hat einen neuen Namen. Der Wiener Gabriel-Paul Walter darf zurecht weltgrösster Fan und Missionar der Welt der Bergbahnen genannt werden. Unermüdlich fotografiert und studiert der Technikbegeisterte die Drahtseile, Rollen und Konstruktionsfinessen wunderprächtiger Skilifte. Soviel Hingabe ist würdigenswert und verdient sofort den ehrenvollen goldenen Skiliftbügel
Unter folgendem Link hat er als doppelmayr1993 viele Fotos bezaubernder Liftanlagen und atemberaubende Skiliftbügel-Videos versammelt: www.de.netlog.com/doppelmayr1993
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Harald Philipp, Österreich!
Bei Betrachtung der von ihm übersandten Fotostrecke erfüllte ehrwürdiges Schweigen die Halle der Jury für den goldenen Skiliftbügel. Eine Bildserie, die es direkt in jedes ordentliche Alpinistik-Buch schaffen sollte. Die perfekte Studie zum stilvollen Anbügeln. Für Schulungszwecke, als auch als Anschauungsmaterial für fortgeschrittene Anbügler. Denn am Style kann man nie genug arbeiten.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Herr Georges, Zermatt!
Mit Freuden verleihen wir Herrn Georges den goldenen Skiliftbügel der Extraklasse. Mit dieser beeindruckenden, ja epochalen Fotografie beweist er eindeutig und sehr lässig, wer in Zermatt die wahre Sehenswürdigkeit ist. Kein Wunder stehen bei so einem "Ahbügler" die Touristen Schlange. Der Berg im Hintergrund heisst übrigens Matterhorn.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Balts Nill, irgendwo da draussen!
Als Freunde bizarrer Kulte und zu Unrecht übersehener Coolness waren wir einstimmig begeistert über den grossen Text von Balts Nill im Tagi Magi zur verdienten Würdigung der SKA-Mütze. Vor Rührung beschlug uns die Spiegelbrille, als wir auch noch gewahr wurden, dass dieser feinsinnige Mann die frühe und wichtige Performance zur Inszenierung der SKA-Mütze, von der hier schon vor Jahren gefeierten Carla Trachsler, aufgespürt hat. Wir zitieren:
Und ich lande auf der wunderschönen Homepage www.skiliftbuegelgeber.ch; mit dem fotografischen Selbstporträt als SKA-bemützte Schleppliftfahrerin hat die junge Bündner
Künstlerin Carla Trachsel den Goldenen Skiliftbügel gewonnen.
Nach Stiller Haas und den Reden für Bundesrat Moritz Leuenberger sehen wir mit diesem Wurf den näherkommenden Zenit des Schaffens dieses grossen Schweizer Künstlers und Literaten. Ein Glanzlicht in unserer Ruhmeshalle.
Krank, überflüssig, grossartig, crazy shit - genau nach unserem Geschmack. Es gibt da eine Website, von der wir keine Ahnung haben, was sie eigentlich darstellt, aber wir stehen drauf. Ist es ein Festival, eine Geheimloge, der hidden spot of the hidden spots? Wir haben keine Ahnung. Aber wir verleihen mit Freuden einen goldenen Skiliftbügel für einen Anlass, wo es einen goldenen Bier-Harrass zu gewinnen gibt.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Fabian Rottmeier!
Die coolen Säue haben es immer schon gewusst, doch dank Fabian Rottmeier erfährt nun auch die Öffentlichkeit von der endlosen Stilsicherheit der Skiliftbügelgeber. Der ausfsteigende Stern am Journalistenhimmel hat seine Abschlussarbeit am MAZ den wahren Helden der Berge gewidmet. Und ist damit logischerweise gleich in die best-of-Liste des MAZ gekommen. Ein Machwerk von subtiler Brillanz. Fundamentale Recherche im Millieu. Lektüre, die wärmt, wenn draussen der Eissturm seine Pranke um das zitternde Skilifthäuschen legt. Wir rücken den goldenen Skiliftbügel raus.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Aron Vogel und die Crew von Powderguide.com!
Powderguide.com ist die fette Online-Plattform für Schwerststüchtige. Eine Handvoll Enthusiasten findet Zeit, mit Handschuhen an den Händen Artikel zu tippen, die jedes Lawinengerät piepsen lassen. Boarden in Teheran, Lawinenverhältnisse in den Südalpen und soviel anderen coolen shit, dass es länger dauert die Site abzusurfen, als der Winter hält. Doch auch eine Site, die kaum noch zu toppen ist, kann sich noch toppen. Neu findet sich ein journalistischer Meilenstein über Skiliftbügelgeber. Ein Interview von packender Intensität mit Gonzales, dem Skiliftbügler. Der Jury fehlen die Worte, Sean Penn hat die Vorlage für seinen nächsten Film und der Pulitzer-Preis ist fällig. Aber erstmal gibt’s den Goldenen Skiliftbügel für Powderguide.com!!!!!!!!!!!!!!!!
Der goldene Skiliftbügel geht an: Marlene und Soldi!!!
In der Vergangenheit haben sich die beiden schon oft um die Mission der Skilifte verdient gemacht. Nun toppen sie ihr Engagement noch mit sensationellen Ferienbildern. Bilder von seltener Ausdruckskraft. Bilder, die beweisen, selbst zauberhafte Strände und atemberaubende Ausblicke können noch gesteigert werden - mit dem richtigen Shirt. Tief bewegt wird hiermit ein längst überfälliger Skiliftbügel in Gold verliehen. Verdient, wie selten.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Team Dragonfly 360!
Unerschütterlicher Glaube an die Zukunft der Schlepplifte zeichnet diese würdigen Preisträger aus. Wahnsinnige Wissenschaftler revolutionieren den guten alten Skiliftbügel mit einem Hightech-Teil, das jeden Sessellift alt aussehen lässt. Grandiose Skilift-Science-Fiction unter: www.dragonfly360.com
Der goldene Skiliftbügel geht an: Michael Amacker, Brig, VS
Wieder hat uns ein Porträt von bestechender Aussagekraft erreicht. Auf dem Simplonpass, der Verbindung Schweiz - Italien, wurde wohl einer der letzten Skiliftbügelgeber dieser Saison gesichtet - und für uns dokumentiert.
Der goldene Skiliftbügel geht an: Marc und Romina Sonderegger
Ein weiteres fotografisches Meisterwerk hat die Jury beeindruckt. In der Fachkategorie "Posen und Coolness" war Marc dieses Jahr wohl einer der Spitzenreiter der Skiliftbügelgeber-Gilde. Zum Glück wurde dies dokumentiert und kann nun in der ewigen Ruhmeshalle ins Internet gemeisselt werden. Ein Kompliment an Fotografin und Model!
Der goldene Skiliftbügel geht an: Sophia Müller und Markus!
Engel am Skilift! Man beachte die Reaktion des Skliliftbügelgebers. Hebt er die Augenbraue? Zuckt er mit der Schulter? Lässt er sich auch nur im Geringsten von seiner Mission abbringen? Selten wurde Coolness cineastisch so überzeugend festgehalten. Bravo.
Der goldene Skiliftbügel geht an: Johannis!
Ein Skiliftbügelgeber der alten Schule. Keine Wunder schreibt uns ein begeisterter Gast: "Am Bügellift Alp Dado am Crap habe ich ihn getroffen. Gute Laune, egal was für Wetter ist und bereit, alles zu geben...bis der Bruchstab bricht. Anbei sende ich Euch Fotos und hoffe, Ihr erkennt das hier schlummernde Talent."
Antwort der Jury: Schlummerndes Talent? Der Mann ist ein echter Profi und verdient allein schon für den Cowboyhut den Goldenen Skiliftbügel!
Der goldene Skiliftbügel geht an: Vera Rigert! Von Radio 3fach!!!!!!
Die ganze Schweiz ist besetzt von Radiostationen, die Musikredaktoren durch Computer ersetzt haben und ihre Zuhörerschaft für geschmacklose, hirntote Masse halten. Die ganze Schweiz? Nein! Ein von unbeugsamen Radiomachern bevölkerter Sender in Luzern hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Kick ass Radio 3fach rockt uns die Ohren frei vom Gesäusel der Major Labels und weigert sich standhaft, wertvolle Sendezeit mit Werbung zu vertrödeln. Ein Radio für Menschen, die keine Sessellifte mit Sitzheizung und Förderband brauchen, um in den Bergen zu überleben. Allein dafür war der goldene Skiliftbügel längst überfällig. Aber es kommt noch besser. Star-Moderatorin Vera Rigert herself hat ein Feature gebracht über Skiliftbügelgeber, inklusive Interview und Short Story. Zitat der Jury:"Gäbe es den Skiliftbügel in Platin, wir hätten ihn Vera verliehen." Rock City Luzern - you never failed to deliver!
Den Bericht in der wunderbaren Originalstimme von Vera Rigert gibt’s hier:
Kick ass Radio 3fach kann man übers Internet hören unter www.3fach.ch
Wir fordern, dass alle Skiliftübgelgeberhäuschen mit Internetleitungen ausgerüstet werden, um Hunderte von radiohörenden Skiliftbügelgebern vor dem *"+%* aus dem Äther zu retten!
Der goldene Skiliftbügel geht an: Carla Trachsler!
Die Künstlerin aus Landquart hat sich in einer Hommage an die Skiliftbügelgeberin Ladina gleich selbst kongenial in Szene gesetzt. Begeistert haben die Jury die vielen liebevollen Details. Speziell erwähnt sei hier die SKA-Mütze, die schon längst ins Museum für Modern Art gehört, gleich neben die Freitag-Taschen. Und das Unterarm-Tattoo des Skiliftbügelgebers. Was stellt es dar? Ein Anker? Eine holde Maid? Ein Werk, das Fragen aufwirft.
Der goldene Skiliftbügelgeber geht an: Sandra Oehrli, Niederried
Mit einer Träne hinter der Spiegelbrille haben wir den bewegenden Nachruf gelesen auf einen der vielen abgerissenen Skilifte. Den Worten von Sandra Oehrli haben wir nichts mehr hinzuzufügen und drucken ihren Nekrolog an dieser Stelle als Mahmal ab.
Lieber Engetal Bügellift
Bin zutiefst in Trauer, dass du diesen Sommer, diesem neuen 4er-Sessellift weichen musstest! Er hat unzählige Nicht-so-gut-Skifahren-Könner angelockt, da er sie leider nicht wie du ab und zu am Steilhang entbügelt. Du und deine Bügel wart uns stehts treue Freunde und Helfer. Werden die bestellten T-Shirts zu deinen Ehren mit Stolz tragen! Und wir werden dafür kämpfen, dass der Gimmelenbügellift, leider der letzte eurer Art im Gebiet, noch lange in Betrieb bleiben wird!
Ruhe in Frieden.
Der goldene Skiliftbügel geht an: Eine Mutter mit Tochter.
Zwei Bäuche für einen Skilift. Selbst im fernen Thailand geht die Erinnerung an die winterliche Schweiz nicht verloren. Ein Dankeschön hinaus an den Strand für dieses exotische Bild.
Der goldene Skiliftbügel geht an: Judith Gronemann, St-Pauli
Vom Hafen klingen wehmütige Schiffsirenen, ein kalter Wind poliert das Kopfsteinpflaster der Reeperbahn und die Bars in Hamburg sind die besten der Welt. Trotz all dieser rauhen Schönheit hält Judith Gronemann auch in der Ferne die Berge und die Skilifte in Ehren. Mehr von der Fotografin, Illustratorin und Queen of all gibt es unter www.gronemann.org
Der goldene Skiliftbügel geht an Criz und El Torro.
Die von allen geliebte Criz und ihr Begleiter/Übersetzer/Bodyguard auf dem Weg von Marokko nach Spanien, wo sie an Humboldt-Universitäten, Goethe-Instituten und Schweizer Botschaften Vorträge hielten zum Thema "Skilifte im Wandel der Gezeiten". Wir danken für die Zusendung dieser wichtigen Fotografien.
Der goldene Skiliftbügel an Andi Jacomet und Jacob Schuler.
Selten war der Preis so verdient, wie für diese beiden Gentlemen. Ihre Websiten zum Thema Skilifte hat die Jury schier aus den Skischuhen gehauen. Hier findet sich alles über das richtige Gehänge, zahllose Fotos und Filme, Ski-Abos aus den 70ern und Seilklemmen aus aller Welt. Wir verneigen unser Haupt vor diesen Aficionados.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Die Jungs vom Skilift in der Lenzerheide.
Neben ihrem knallharten Job am Skilift haben es diese Unerschrockenen noch geschafft, eine Schneebar zu bauen. Korrekt beschriftet, in voller Pracht, für Menschen, die noch wissen, wie man stilvoll abhängt.
Der goldene Skiliftbügel geht an:
Die Patroulleurin
Sie kann mit Dynamit umgehen, gebietet über Suchhunde und löst Lawinen aus, wenn es sein muss: die coolste Patroulleurin der Schweiz. Wer sie kennenlernen will, gerät am besten in eine Lawine und hofft, von ihr gerettet zu werden.
Der goldene Skiliftbügel geht an: Die Redaktion der Bügler-News
Der VSBLG (Vereinigung Schweizer Bügelliftgeber) ist eine unterstützenswerte Sache. Unermüdlich setzen sich die fünf (5) Mitglieder für die gute Sache ein. Zu ihrem vielfältigen Wirken gehört auch die Herausgabe der Bügler-News, dem Fachblatt für den informierten Skiliftbügelgeber. Informatives zur Klimaerwärmung findet sich darin genauso, wie Rätsel, Interviews und die Kür zum Bügler des Halbjahres. Mehr Infos unter buegellift@gmx.ch
Der goldene Skiliftbügel geht an: Hugo Nase von den Lilibiggs
Selten wurde das psychologisch komplexe Phänomen des Burnouts am Saisonende so verdichtet dargestellt wie von Hugo Nase. Eine künstlerisch hochstehende Auseinandersetzung mit der nihilistischen Thematik des Quo vadis zum Sommerbeginn. Eine Verarbeitung der grossen Fragen des "Wer bin ich?" und "Wohin geh’ ich". Mehr unter www.lilibiggs.ch.